Abteilungsleiter
Holger Henschel
Judoka, Cheftrainer mit A-Lizenz und Träger des 5.DAN (Meistergrad) 
Kontakt
Telefon: 03941/606615

 

Mobil: 0152/21488212


Trainingszeiten in der Judohalle des Freizeit- und Sportzentrum Halberstadt

in der Gebrüder-Rehse-Straße 12

 

Dienstag:              
16:00 bis 17:30 Uhr        
17:30 bis 19:00 Uhr

AK unter 10 Jahre

AK über 10 Jahre

Mittwoch: 16:00 bis 17:30 Uhr 
17:30 bis 19:00 Uhr 

Fitness/Kraft

AK über 10 Jahre

Donnerstag:
16:00 bis 17:30 Uhr 
17:30 bis 19:00 Uhr 

AK unter 10 Jahre

AK über 10 Jahre

 

Judo ist eine moderne, verletzungsarme Zweikampfsportart. Sie wurde von dem Japaner Jigoro Kano 1882 aus der Sportart Jui-Jitzu entwickelt. Der Judosport dient zur Entwicklung der Charaktereigenschaften, Höflichkeit, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, Ernsthaftigkeit, Respekt, Bescheidenheit, Wertschätzung, Mut, Selbstbeherrschung und Freundschaft.



Fleißige „Halberstädter“

„Halberstädter“ ist groß auf den Repräsentationspolos der jüngsten Trainingsgruppe unserer Abteilung Judo zu lesen. Die Kinder von vier bis neun Jahren bereiten sich fleißig mit ihrem Trainer und Abteilungsleiter Holger Henschel auf die erste Gürtelprüfung vor. Der „weiß-gelbe“ Gürtel ist das Ziel der jungen Germanen.

 


Judo Gold für Germania Halberstadt

Judo Ranglistenturnier in Merseburg.

325 Judoka aus 37 Vereinen aus 6 Bundesländern trafen sich am 07.03.20 in Merseburg in der Rischmühlenhalle um im sportlichen Wettkampf sich zu beweisen.

Vom Judoverband Sachsen Anhalt wurde dieses traditionelle Turnier als 2. Ranglistenturnier der Altersklasse U13 und U15 ausgeschrieben.

Von unserem VfB Germania Halberstadt nahm als einziger Albert Rupprich teil.
Die anderen gemeldeten Sportkameradinen fielen leider krankheits- und verletzungsbedingt aus.
Von hieraus - gute Besserung!

Nach einem Einmarsch mit Musik unterlegt, wurden alle Vereine vorgestellt. Dann begann die Jagd nach der besten Platzierung auf der Rangliste.

Albert konnte sich in seinen Kämpfen und unter den kritischen Augen des Landestrainers Herrn Mike Kopp, gegen alle seine Gegner aus namhaften Vereinen durchsetzen und alle Kämpe für sich entscheiden.
Ein besonderer Höhepunkt war die Überreichung der Goldmedallie an Albert Rupprich durch den Landestrainer Judo Sachsen Anhalt.
Dies ist ein weiterer Ansporn für die bald anstehende Landesmeisterschaft.

Judokas nehmen an besonderen Trainingslagern teil

Seit dem letzten internationalen Turnier Anfang Januar ist es ziemlich ruhig um die Germania Judokas geworden. Allerdings machen sie keine Pause, sie bereiten sich auf die bevorstehenden Wettkämpfe vor. Neben den regulären Trainingseinheiten nutzten Hannah Duve und Albert Rupprich auch die Ferien um ihrer Leidenschaft nachzugehen. Albert folgte der Einladung des Landestrainers zum Trainingslager in Kienbaum. Dort warteten auf Albert neben Schwimm- und Lauftraining täglich mehrstündige Trainingseinheiten im Judo, die den Judokas einiges abforderten. Belohnt wurde Albert mit viel neuem Wissen, einem kleinen Rahmenprogramm und reichlich Spaß. Während Albert im Trainingslager schwitzte folgte Hannah der Einladung des Isländischen Judovereins "Judofélag Reykjavíkur". So konnte Hannah Ferien und Judotraining miteinander verbinden. Die Trainingseinheiten in Reykjavik wurden durch den Trainer Bjarni Friðriksson, Bronzemedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles, geleitet. Die isländische Freundlichkeit konnte Hannah vom ersten Moment an wahrnehmen. Hannah fand sofort neue Freundschaften und wurde fest ins Team integriert. Nach intensivem Techniktraining mit anschließenden Randorieinheiten konnte sich Hannah an die doch etwas andere Kampfweise der Isländer gewöhnen und sich ziemlich schnell orientieren und mithalten. So erlebte Hannah eine spannende und zufriedene Trainingswoche in Island. Leider konnte Hannah die Turniereinladung am Samstag nicht wahrnehmen, da der Flieger nach Deutschland wartete. Hannah übergab Bjarni Friðriksson einige Souvenirs aus Halberstadt und natürlich auch vom VfB Germania. Nach dieser erlebnisreichen Woche fiel der Abschied schwer, aber ein Wiedersehen ist auf jeden Fall geplant.

mehr lesen

Judo Auftaktwettkampf in Jena

Für die jungen Judokas des VfB Germania Halberstadt hat das Wettkampfjahr 2020 wieder begonnen. Bereits am 04.01.2020 standen Albert, Victoria und Stephan Rupprich zum 29. Sachsen-Anhalt Randori in Merseburg mit weiteren 200 Judokas auf der Matte, um sich im freundschaftlichen Zweikampf auf das neue Wettkampfjahr vorzubereiten. Am 11.01.2020 durften Hannah Duve und Albert Rupprich beim 24. Internationalen Sparkassenpokal in Jena wieder ihrer Leidenschaft nachgehen. Der Sparkassenpokal ist als internationales Ranglistenturnier des Judoverbands Thüringen ausgeschrieben und ist dementsprechend mit einem hochwertigem Teilnehmerfeld besetzt. Für Hannah Duve war es nach der langen Weihnachtspause neben den üblichen Trainingszeiten in der letzten Woche die erste Veranstaltung in diesem Jahr. Über 300 Teilnehmer aus allen Bundesländern, Tschechien und Österreich kämpften an diesem Tag in den Altersklassen U13 und U18 um die Podestplätze. Hannah und Albert mussten sich in ihren jeweiligen Gewichtsklassen einem Teilnehmerfeld mit 11 und 15 Kämpfern stellen. Die Mädchen der U13 und U18 machten den Anfang und somit konnte sich Hannah gleich nach Wettkampfbeginn auf ihre ersten Kämpfe vorbereiten. Sie kämpfte souverän und zog bis ins Halbfinale ein. Hier machte sie allerdings einen ihr gut bekannten Fehler und musste den Sieg und somit den Einzug ins Finale ihrer Gegnerin überlassen. Hannah landete somit in der Hoffnungsrunde und kämpfte um Bronze. Sie geriet in eine Festhaltetechnik und das so unglücklich, dass sie unbeabsichtigt von ihrer Gegnerin gewürgt wurde. Sie nutzte die Möglichkeit des Aufgebens durch Abklopfzeichen nicht und versuchte sich aus dieser Technik zu befreien, doch der Druck auf ihren Hals war zu groß. Nach Ablauf der Festhaltezeit blieb Hannah ein undankbarer 5. Platz und ein dicker Kloß im Hals, der ihr die Luft zum atmen nahm. Hannah brauchte nun eine Zeit, um sich von dem Würgegriff zu erholen. Nun lag es an Albert Rupprich für Germania noch eine Medaille zu erkämpfen. Er startete motiviert und zielorientiert in den Auftaktkampf und holte sich den ersten Sieg. Die Chancen standen gut. Aber leider musste Albert in der zweiten Runde seinen Sieg abgeben und somit auch die Chance auf die Finalplätze. Seine Kämpfe musste er somit in der Hoffnungsrunde fortsetzen und den längeren Weg zur Bronzemedaille in Kauf nehmen. Albert trennten noch drei weitere Kämpfe bis zum 3. Platz und diesen wollte er unbedingt. Mit seinem nächsten Gegner sollte er es nun länger zu tun haben, denn nach Ablauf der regulären Kampfzeit befand sich Albert im Golden Score und rang immer noch um eine Wertung. Es gelang ihm und er holte sich den Sieg. Der nachfolgende Kampf endete mit drei Bestrafungen (Shidos) für seinen Gegner und brachte Albert ebenfalls den Sieg. Zu guter Letzt siegte Albert auch in seinem letzten Kampf souverän und holte sich und für Germania die verdiente Bronzemedaille.

Deutsche Hochschulmeisterschaften Judo in Hannover 2019

Am vergangenen Wochenende fanden in Hannover die diesjährigen Deutschen Hochschulmeisterschaften im Judo statt. Gleich vier Athleten vom VfB Germania waren für Ihre Hochschulen am Start. Alexander Rudd, Moritz Schlamm, beide TU Dresden, Kevin Jäger Hochschule Anhalt Dessau und Svenja-Sophie Jäger, die für die Hochschule Harz kämpfte. Mit knappt 540 Teilnehmern gehörte das Turnier zu einem der grössten nationalen Judoveranstaltungen 2019, nicht nur die Teilnehmerzahl, sondern auch das Leistungsspektrum der Judokas war sehenswert.
Junge Kaderathleten, die bereits international ihr Können unter Beweis gestellt haben sowie Freizeitjudokas , zählten zu den Teilnehmern der DHM Judo.
Als erster Germania Athlet ging Alexander Rudd auf die Tatami. Der Maschinenbau Student startete in der Gewichtsklasse bis 81 Kg mit 69 Teilnehmern und stand gleich einem sehr erfahrenen Gegner gegenüber. Rudd, der  nicht über eine lange Wettkampfroutine verfügt, schied durch diese Niederlage  leider vorzeitig aus dem Wettkampf aus.
Sein Trainings- und Studienpartner Moritz Schlamm kämpfte anschließend in der Gewichtsklasse bis 66 Kg mit 41 Teilnehmern. Schlamm zeigte einige sehenswerte Techniken, konnte aber keine Wertung erzielen, und musste sich dann kurz vor Ende der Kampfzeit durch einen Konter seinem Gegner geschlagen geben. Auch für ihn endete hier der Wettkampf, da durch die hohe Teilnehmerzahl das KO-System  als Wettkampfmodus vom Veranstalter gewählt wurde.
Als letzter männliche Teilnehmer von Germania Halberstadt startete der Architekturstudent Kevin Jäger erstmals in der 66 Kilo Klasse. Hoch motiviert durch seinen 5. Platz bei der DHM 2018 ( bis 60 Kilo) in Köln, begann Jäger kampfstark und dominierte seinen Gegner. Mit einem Seonage (Schulterwurf)
sicherte sich der Bundesliga-Kämpfer eine volle Wertung. Trotz kämpferischer Überlegenheit musste er in letzter Minute durch eine Unaufmerksamkeit den Sieg seinem Gegner überlassen, ein enttäuschendes Aus bereits in der Vorrunde.
Besser lief es bei Svenja-Sophie Jäger. Die Medieninformatikstudentin  lies in ihrem 1. Kampf nichts anbrennen und besiegte ihre Gegnerin nach kurzer Kampfzeit mit einem Tai-otoshi (Handwurf). Auch ihren zweiten Kampf beendete sie mit einem Ippon, also einen vorzeitigen Sieg. Die nächste Begegnung hatte es in sich, es war ein Kampf auf Augenhöhe und beide Athletinnen zeigten spannendes Judo. Svenjas Gegnerin, ebenfalls Ligakämpferin, nutze jedoch einen Vorteil und siegte gegen die junge Halberstädterin.
Auch wenn es diesmal nicht zu einer Platzierung gereicht hat, gab es starke 
Kämpfe und eine tolle Stimmung bei der diesjährigen DHM und vielleicht  eine neue Chance für alle VfB Judokas in Leipzig 2020.
Rechts im Bild Svenja-Sophie Jäger

Judokas beenden das Wettkampfjahr

Judokas beenden das Wettkampfjahr

Das Wettkampfjahr 2019 endet nun auch für die jungen Judogermanen. Den letzten Wettkampf in diesem Jahr kämpften am Wochenende Hannah Duve, Milana Rosenhof, Victoria Rupprich und Albert Rupprich beim 27. Kreispokal Weihnachtsturnier des Judovereins Königs Wusterhausen. Über 500 Teilnehmer aus Deutschland Polen und Tschechien reisten zu diesem Event an. Genau zur Mittagszeit mussten sich unseren Germanen der Waage stellen, um dann 14.00 Uhr mit den Kämpfen zu beginnen. Victoria lag leider mit ein paar hundert Gramm über ihrem Wettkampfgewicht, so dass sie in die nächsthöhere Gewichtsklasse aufstieg. Den ersten Kampf durfte Milana austragen und ging sehr motiviert ins Kampfgeschehen. Sie zeigte sehr schöne Technikansätze und hielt ihre Gegnerin unter Kontrolle. Ihr erster Wurf ließ nicht lange auf sich warten, leider bekam Milana diese Wertung nicht, dafür aber einen Shido (Strafpunkt). Sie nutze einen Griff, der in ihrer Altersklasse noch nicht erlaubt ist. Zwar keine Wertung aber sie zeigte deutlich, dass sie ihrer Gegnerin überlegen ist. Leider erzielte ihre Gegnerin kurz danach einen fraglichen Waza Ari und ging in Führung. Es verblieben nur noch wenige Sekunden bis zum Kampfende und Milana warf ihre Gegnerin erneut und hielt sie anschließend in einer Festhaltetechnik. Ihre Freunde schrien am Mattenrand und rechneten mit einer Wertung und somit auch mit einem Sieg für Milana. Doch leider wurde diese Wertung nicht gegeben und die Festhaltetechnik durch Mate (Unterbrechung) gelöst. Der Sieg ging an ihre Gegnerin. Milana landete somit in der Trostrunde (Kampf um Bronze). Hier konnte sie ihre nächste Gegnerin in kürzester Zeit besiegen. Leider konnte sie nach ihrem Sieg, aufgrund noch fehlender Wettkampferfahrung, nicht weiter im Wettkampfgeschehen eingreifen und verpasste knapp die Bronzemedaille. Parallel zu Milana kämpfte Victoria gegen eine weit höhergraduierte Gegnerin und unterlag ihr. Victoria fehlte es dieses Mal an ein bisschen Selbstvertrauen und Risikobereitschaft ihre erlernten Techniken auch anzuwenden. Ihre Pechsträhne in ihrer neuen Gewichtsklasse verfolgte sie auch in ihrem nächsten Kampf. Somit konnte sich auch Victoria keinen Podestplatz erkämpfen. Hannah konnte es wieder mal nicht abwarten endlich auf die Matte zu gehen. Schon die ganze Woche vorher freute sie sich auf ihren nächsten Wettkampf. Den Samstag zuvor stellte sich Hannah beim hochkarätig besetzten Bremen Open bereits ihrer internationalen Konkurrenz und konnte sich den 7. Platz sichern. Umso mehr wollte sie sich an diesem Wochenende wieder die Goldmedaille holen. Sie betrat motiviert und selbstbewusst die Wettkampffläche und konnte sich in ihren Kämpfen souverän und stark überlegen mit guten Angriffen durchsetzen und die Goldmedaille sichern. Diese Motivation fehlte Albert bei diesem Abschlussturnier. Er war schon sichtlich in den Weihnachtsferien. Während er sich in seinem Auftaktkampf noch gut mit zwei Waza Ari den Sieg holen konnte, fiel es ihm im Anschlusskampf doch sichtlich schwerer. Beide Kämpfer konnten die notwendige Wertung nicht erzielen und fanden sich nach der regulären Kampfzeit im Golden Score wieder. Seine Schwester und seine Freunde feuerten ihn lautstark an, um ihn zu seiner regulären Leistung anzuspornen. Aber auch im Golden Score keine Wertung. In der Regel überrascht Albert immer wieder mit seinen ausgefeilten Kampftechniken. Dieses mal schien jedoch der Wurm drin zu sein. Dennoch konnte Albert nach Ablauf des Golden Score per Hantei (Kampfrichterentscheid) den Kampf für sich entscheiden. Nun wartete das Finale auf Albert. Sein höhergraduierter Gegner ließ nichts anbrennen und erzielte kurzer Hand ein Waza Ari gegen Albert, er befand sich anschließend in einer Hebeltechnik wieder. Bei Hebeltechniken wird kontrollierter Druck auf ein Gelenk aufgebaut und der Gegner zugleich fixiert. Dies führt zu einem stechenden Schmerz, welcher den Gegner zur Aufgabe zwingt. Albert zögerte die Aufgabe hinaus und probierte sich aus dieser Situation zu befreien. Letztendlich musste er aufgeben und erhielt somit die Silbermedaille.
Die Ausbeute der vier Judokas waren letztendlich eine Goldmedaille für Hannah Duve, eine Silbermedaille für Albert Rupprich und zwei starke Kämpferinnen namens Milana Rosenhof und Victoria Rupprich die sich beim nächsten Turnier mit großer Sicherheit wieder einen Podestplatz erkämpfen werden. Die sportlichen Leistungen der jungen Germanen konnten sich 2019 sehen lassen. Die Motivation der Sportler war große Klasse, sich immer wieder auf die Kampffläche zu begeben, den Sport in den Vordergrund zu stellen und ihre Freizeitaktivitäten mit Schulkameraden und Freunden außerhalb des Judosports für Judo zurückzustellen. Auch Niederlagen konnten sie nicht aus dem Gleichgewicht bringen. Aber die Judokas müssen neben dem Training und Wettkämpfen sich wie alle Sportler dem Alltag stellen. Die Schule darf natürlich nicht zu kurz kommen. Beides mit entsprechenden Leistungen unter einen Hut zu bringen, verdient natürlich eine große Anerkennung.
Natürlich sind diese Leistungen und die Motivation der Judokas auch abhängig von ihrem Trainer. Daher bedanken sich die Judokas bei ihrem Trainer Holger Henschel für die viele Zeit, die er für sie bereit hält und das ganze Herzblut, das er dafür einsetzt. Holger Henschel vermittelt nicht nur einen Kampf- und Wettkampfsport sondern auch Werte, die das Leben der Judokas prägen. Er kennt seine Schützlinge nur zu gut, um ihnen auch bei Sorgen außerhalb des Judosports beizustehen. Danke auch an die Fangemeinde, die den Judokas zu ihren Wettkämpfen die Daumen drücken.