Fußball - Unentschieden im Spitzenspiel

Am letzten Sonntag hatten die Germanen den Tabellenführer aus Stendal zu Gast und die Möglichkeit, mit einem Sieg, den Staffelsieg der Stendaler zu vermeiden.

Die taktische Ausrichtung war also, voll auf Angriff zu gehen um früh zum Erfolg zu kommen. Die Germanen fingen sehr druckvoll an und so war es Cedrik Staat, der in der 7. Minute die erste große Chance hatte, Niklas Nethe im Stendaler Tor  war jedoch an diesem Tag glänzend aufgelegt! Stendal versuchte in der Abwehr kompakt zu stehen und lauerte auf Konter, die jeder Zeit gefährlich waren. Die Germanen hatten jedoch mehr vom Spiel. Jakob Frye aus Nahdistanz, Staat per Seitfallzieher, Niclas Eheleben mit Volleyschuss und Rouven Blecker mit einem Kopfball brachten den Ball nicht über die Linie! Die Stendaler machten es in der 30. Minute besser. Nachdem über die linke Seite schnell nach vorn gespielt wurde, brauchte der Stürmer die Hereingabe nur noch einschieben. Ansonsten war die Abwehr um Kapitän Franz Meißner sehr wachsam.

Weitere Chancen der Germanen ein Tor zu erzielen, blieben ungenutzt. Es fehlte entweder die Konzentration, der Torhüter war zur Stelle oder die Bälle gingen weit am Tor vorbei.

Spielerisch waren die Germanen das bessere Team, dennoch ging es mit dem 0:1 in die Pause.

In der Pause wurde darauf hingewiesen, dass die Stendaler mit hohen Bällen nicht zu bespielen sind, sondern flache Pässe und Spielweise zum Erfolg führen können.

 Es dauerte auch nicht lange bis Eheleben sich auf der rechten Seite durchsetzte, flach zu Staat spielte und dessen Hereingabe von Blecker zum 1:1 in der 54. Minute verwertet wurde.

Jetzt war es ein offener Schlagabtausch, Stendal hatte eine Großchance in der 55. Minute, die Germanen erarbeiteten sich zahlreiche Chancen aber der Torhüter der Stendaler war sehr aufmerksam und hielt was es zu halten gab. Mit der Einwechslung von Lukas Seelhorst kamen noch einmal einige überlegte Pässe die z.B. Eheleben aufnahm und eine Riesenchance in der 79. Minute hatte. Auf der anderen Seite musste Christoph Klötzer sein ganzes Können im 1-gegen-1 aufbringen, um ein Gegentor zu verhindern. Die Germanen versuchten bis zur letzten Minute ein weiteres Tor zu erzielen, leider blieb es ihnen nicht vergönnt und somit ist Lok Stendal bei noch zwei ausstehenden Spielen und 5 Punkten Vorsprung der Staffelsieg wohl kaum noch zu nehmen.

Fazit: Eigentlich ein gutes Spiel der Germanen, bei dem es einzig und allein an der Chancenverwertung gelegen hat, sonst hätte man das Spiel klar gewonnen! 

 

Germania: Klötzer - Müller, Brunner, Meißner (Bamberg), Hähre (Wiekert), Köhler, Stadler, Eheleben, Frye (Seelhorst), Blecker, Staat 

Niclas Eheleben (links) und Rouven Blecker wirbelten in der Offensive der Germania.