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Judoturnier in Wanzleben

Am vergangenen Sonnabend wurde in Wanzleben das 18. Ingolf Kottisch Gedenkturnier in den Altersklassen U13 und U15 ausgetragen.

Am Start waren Judokas aus 19 Vereinen Sachsen - Anhalts. Der VfB Germania konnte diesmal aus Gesundheitsgründen nur ein kleines Aufgebot entsenden. Georg Reiswich stand dabei erstmals auf einer Wettkampfmatte und musste dabei die Erkentniss machen, das die anderen Kämpfer ihm in einigen Belangen noch überlegen sind. Dennoch wurde er bei seinem ersten Turnier mit der Bronzemedaille belohnt.

Johanna Mewes erwischte an diesem Tag eine Hammerauslosung. Sie hatte in ihrem Pool beide späteren Finalistinnen. Im ersten Kampf unterlag sie durch einen individuellen Fehler recht deutlich. Im zweiten Kampf steigerte sie sich enorm und brachte die spätere Klassensiegerin an den Rand einer Niederlage. So hatten beide Kämfperinnen nach Ablauf der regulären Kampfzeit die gleiche Anzahl an Wertungen erzielt. Es kam zum Kampfrichterentscheid, Johanna verlor und musste somit mit dem undankbaren 5. Platz Vorlieb nehmen. Dennoch sollte gerade der zweite Kampf Johanna Mut machen und ihr zeigen das sie nicht mehr all zu weit von den besten Kämpferinnen ihrer Gewichtsklasse entfernt ist und diese auch schlagen kann. Die Zwillinge Albert und Victoria Rupprich konnten sich beide überragend bis ins Finale ihrer Gewichtsklassen vorkämpfen. Dabei konnte vor allem Albert mit sehenswerten Fusswürfen überzeugen. Während Victoria ihr Finale deutlich verlor, konnte Albert seinen Kampf lange Zeit offen halten, wenn es ihm auch nicht gelang seinen Gegner entscheidend zu werfen. Die offizielle Kampfzeit lief ab ohne das einer von beiden eine Wertung erzielte. Es kam zum Kampfrichtentscheid und auch Albert verlor sein letzten Kampf denkbar knapp. Somit ereichten beide Zwillinge den 2. Platz.

In der Altersklasse U15 stellte der Vfb Germania mit Gleb Klimenko nur einen Starter. Für ihn war es erst der zweite Wettkampf überhaupt.

Er kämpfte aufopferungsvoll machte aber noch zu viele zu einfache Fehler die seine Gegner eiskalt ausnutzten. Mit etwas mehr Wettkampferfahrung wird auch er bald einen großen Schritt nach vorn machen, so sein Trainer Holger Henschel.