Fußball: Thofu-Cup: …Jubiläumsauflage mit besonderer Geschichte  

 

Als in der Vorweihnachtszeit 2006 zum ersten Mal die Vereinsmeisterschaft im „Thofu“ ausgetragen wurde wusste niemand so genau, ob die in der Theorie geplante Idee auch in der Praxis funktionieren würde. Doch schon nach den ersten Spielen war ersichtlich, dass das Ziel erreicht wurden war.

Wie bekommt man es geregelt, junge Nachwuchsfußballer gegen Profi-Fußballer wettkampfnah gegeneinander frei spielen zu lassen, ohne dass Körpergröße oder das Alter einen Vor- oder Nachteil bedeuten würden. Die Lösung war eine besondere Art des Fußballtennis, bei dem die Netzhöhe auf einem Volleyballfeld über zwei Meter beträgt. So kommt es darauf an, wer weniger technische Fehler macht.

Inzwischen hat sich der Thofu-Cup im Terminkalender der Fußballer fest etabliert. Neben der Vereinsmeisterschaft gibt es im Februar auch den Thofu-Cup für C-Junioren.

Das Teilnehmerfeld erstreckt sich immer auf acht Teams, die auf zwei Feldern parallel jeder gegen jeden antreten.  Die jüngsten Kicker sind die D-Junioren. Im Gegensatz zu den C-, B- und A-Junioren, darf in dieser Altersklasse der Ball einmal den Boden berühren. Die „Oldies“, die „Zweite“ und die „Erste“ Herren des VfB Germania stehen genauso in diesem Wettbewerb wie das „Thofu-Team“.

Dieses „Thofu-Team“ besteht jährlich aus wechselnden Spielern, die einmal mit dem Halberstädter Fußball zu tun hatten.

Im Laufe der vergangenen Jahre folgten schon viele bekannte Fußballer der Einladung und nahmen, teilweise mehrfach an der Vereinsmeisterschaft teil.

Jürgen Pommerenke, Frank Lieberam, Maik Franz und Nils Petersen haben von den Gästen wohl die meisten Erstligaeinsätze. Aber auch Spieler, die in unserer Ersten Spielten oder vom eigenen Nachwuchs in andere Vereine gingen spielten bei uns mit.

In diesem Jahr bildeten Kevin Schlitte, Jannis Lisowski, Janne Hartmann und Erwin Liese das erfolgreiche „Thofu-Team“ und gewannen sogar das Turnier.

Auch interessante Konstellationen ergaben sich in der zurückliegenden Zeit. Brüderpaare oder Vater und Sohn standen zum Beispiel gemeinsam am Netz.

In diesem Jahr spielten Jannis und Felix Genschmar gegeneinander. Auch Präsident Erik Hartmann traf auf seinen Sohn Janne im Duell der „Oldies“ gegen das „Thofu-Team“. In diesem Spiel hatte (ausnahmsweise wie der Papa sagte) Janne mit seiner Mannschaft die Nase vorn.

Diese besonderen Geschichten  tragen zum Erfolg der Vereinsmeisterschaft bei.

Der Veranstalter bedankt sich herzlich beim Wettkampfgericht: Bernd Waldow, Danny Fuchs und Benny Bayer, bei den Netzrichtern Stian Willecke, Emanuel Demirovic und Paul König, die alle Spiele ohne Pause souverän leiteten, bei Holger Henschel, Horst Wischalla, Hans-Jürgen Link und Ronny Velten für die große Unterstützung.

Nicht zuletzt gilt der Dank dem Team des Freizeit und Spotzentrum für Unterstützung bei der Organisation und der Bewirtung dieser Veranstaltung. Alle Teams freuen sich bereits auf die Auflage des „Thofu-Cup`24“.