*** Weihnachtssingen`25 ***

Weihnachtssingen des VfB Germania lockt Hunderte ins Friedensstadion

 (BerWa)

Es war erst die zweite Auflage des Weihnachtssingens im Friedensstadion und doch hat diese Veranstaltung bereits einen guten Ruf. Ideengeber Andreas Richter musste zwar relativ kurzfristig aufgrund beruflicher Verpflichtungen passen, doch hatte er bereits bei der Planung und am Vortag die Fäden gezogen – wohl wissend, dass sich auch diesmal eine zuverlässige Gruppe finden würde, die die Organisation in die Hände nehmen würde.

Kurzum, die Sitzplätze auf der Haupttribüne füllten sich stattlich und wie im Vorjahr musste der Beginn ein paar Minuten nach hinten verschoben werden, um allen Interessierten Einlass zu gewähren. Unter der Gesamtleitung von Ulrike Hohtanz, die auch das Grußwort des Veranstalters an die Gäste richtete, lief dann auch alles reibungslos. Der Oberbürgermeister der Stadt Halberstadt, Daniel Szarata, war auch in diesem Jahr vor Ort, sprach zur Begrüßung und zur Verabschiedung gefühlvolle und stolze Worte, nachdem Stadionsprecher Bernd Waldow, der den Abend moderierte, das Publikum herzlich willkommen geheißen hatte. Fünfzehn weihnachtliche Klassiker hatte Andreas Richter im Textbuch vorbereitet. Die sangesfreudigen Halberstädter und Gäste wurden diesmal musikalisch begleitet durch einfühlsame Klänge eines Trios der „Harmona-Live-Band“, deren Leiterin Maren Jakob (Akkordeon/Gitarre) an ihrer Seite Adriana Hecker (Akkordeon) und „Trommel-Tom“, der das Duo als Taktgeber unterstützte, platziert hatte. Das Trio versprühte besonders bei den getragenen Weisen unglaublich viel Gefühl, zeigte sich aber auch außerhalb des zum Singen vorbereiteten Liedgutes bestens aufgelegt und begeisterte mit der Live-Musik Jung und Alt. Aufgelockert wurden die musikalischen Darbietungen durch einige skurrile Weihnachtsgeschichten, die Bernd Waldow vortrug und die einige zum Schmunzeln animierten, manche fühlten sich auch etwas ertappt und konnten herzlich lachen.

Zu Beginn noch technisch unterstützt von der Stadion-Beschallung, zum Abschluss, als alle ihre Kehlen „geölt“ hatten, live dargeboten und nur durch die Musiker begleitet, ertönte traditionell das eigene Weihnachtslied der Stadt – das Lied vom Halberstädter Weihnachtsbaum. Die anwesenden Kinder zeigten sich textsicher und gar nicht schüchtern und folgten der Bitte des Oberbürgermeisters, dem gemischten Chor auf der Tribüne als Leadsänger auf der Laufbahn den Ton vorzugeben.

 

Viel Lob bekam auch der Versorgungsservice, den man organisiert hatte und der von Ehrenamtlichen des Vereins motiviert angeboten wurde. Heißgetränke und Wurst vom Grill oder aus dem Topf konnten den Durst oder Hunger stillen. Der Applaus des Publikums belohnte die musikalischen Begleiter, sowie die Veranstalter und brandete noch einmal auf, als angekündigt wurde, dass man bereits jetzt die dritte Auflage für den 19. Dezember 2026 im Kalender vormerken könne – dann bestimmt auch wieder mit Andreas Richter an der Spitze des engagierten Germanen-Orga-Teams.