VfB Germania Halberstadt – 1. FC Lok Stendal 3:1
(Robin Gesell)
Am Sonntag empfingen unsere A-Junioren den 1. FC Lok Stendal im heimischen Stadion.
Die Gäste reisten mit viel Selbstvertrauen an – als amtierender Hallen-Landesmeister und in Bestbesetzung wollten sie unbedingt Punkte aus Halberstadt entführen.
Unsere Germanen hingegen hatten nach der Niederlage im Landespokal noch etwas gutzumachen und wollten direkt ein Zeichen zum Rückrundenstart setzen.
Die Partie begann auf Augenhöhe, beide Mannschaften erspielten sich gute Möglichkeiten. Die erste hundertprozentige Chance gehörte jedoch den Gästen: Wolff wurde von Braunschweig stark in Szene
gesetzt, scheiterte aus sechs Metern jedoch am überragend reagierenden Neumann im Halberstädter Tor.
Mit zunehmender Spieldauer übernahmen unsere A-Junioren mehr und mehr die Kontrolle. In der 30. Minute fiel schließlich die verdiente Führung: Nach einer Ecke von Stemmler stand Naujoks
goldrichtig und köpfte zum 1:0 ein.
Halberstadt blieb am Drücker – und legte kurz vor der Pause nach. In der 41. Minute brachte Stemmler einen perfekt getretenen Freistoß in den Strafraum, den Neuzugang Arda Oguz sehenswert volley
zum 2:0 verwandelte.
Mit dieser verdienten Führung ging es in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel musste Stendal früh reagieren und einen rotgefährdeten Spieler auswechseln. Halberstadt nutzte den Schwung der Pause direkt: Max Ucke schlug einen punktgenauen Diagonalball
auf Stender, der sich stark durchsetzte und den Ball in den Strafraum brachte. Die Stendaler Defensive konnte nicht klären – Stender setzte nach und belohnte sich selbst mit dem Treffer zum
3:0.
In der Folge boten sich unseren Germanen zahlreiche Konterchancen, die jedoch nicht konsequent ausgespielt wurden. Stattdessen gelang Stendal der Anschlusstreffer zum 3:1.
In der Schlussphase stellte Halberstadt das eigene Spiel etwas ein und konzentrierte sich auf die Defensive. Dennoch brachte die Mannschaft die Führung souverän über die Zeit.
Am Ende stehen drei wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft – und eine klare Reaktion auf das Pokal-Aus.
