FSV Barleben – VfB Germania Halberstadt 0:5
(EL Robin Gesell)
Am Sonntag reisten unsere A-Junioren zum Tabellenschlusslicht nach Barleben. Doch gerade diese Spiele sind oft die schwierigsten, denn vermeintliche Außenseiter werfen gegen den Spitzenreiter
meist alles in die Waagschale.
Von Beginn an wollten unsere Germanen die Gastgeber früh unter Druck setzen. Barleben löste diese Situationen jedoch überraschend gut und konnte selbst immer wieder kleine Nadelstiche setzen. Mit
zunehmender Spieldauer wurden unsere A-Junioren aber immer präziser in ihren Abläufen und übernahmen mehr und mehr die Kontrolle.
In der 12. Minute fiel dann die verdiente Führung: Nach einer sehenswerten Kombination spielte Schrader den Ball auf Bönicke, der sich auf der Außenbahn im Laufduell stark durchsetzte und
mustergültig in den Rückraum flankte. Dort war Cissé Lancine zur Stelle und vollendete zum 1:0.
Trotz weiterer Bemühungen blieb es bis zur Pause bei diesem Ergebnis, da die Barleber mit großem Einsatz dagegenhielten und alles investierten, um den Tabellenführer zu ärgern.
Zur zweiten Halbzeit wechselten unsere A-Junioren dreifach – und diese Wechsel brachten nochmal neue Impulse. In der 62. Minute spielte Knoche einen Traumpass auf Schrader, der souverän zum 2:0
einschob.
Nur zwei Minuten später war es erneut Schrader, der sich stark über außen durchsetzte und den eingewechselten Simon mit einer punktgenauen Flanke bediente. Dieser köpfte zum 3:0 ein.
Spätestens jetzt war die Partie entschieden. Wieder nur fünf Minuten später schnürte Simon seinen Doppelpack: Nach einer Ecke von Behrens stieg er am höchsten und köpfte zum 4:0 ein.
Den Schlusspunkt setzte erneut Cissé Lancine. Nach Vorarbeit von Schrader blieb er vor dem Torwart ruhig und schob den Ball clever entgegen der Laufrichtung des Keepers zum 5:0-Endstand
ein.
Damit feiern unsere A-Junioren einen auch in der Höhe verdienten Auswärtssieg und bleiben weiter auf Kurs.
Am kommenden Wochenende empfangen unsere Germanen Fortuna Magdeburg – genau die Mannschaft, gegen die man in der Hinrunde beim einzigen Punktverlust die Zähler teilen musste.
