Bundesfreiwilligen Dienst beim VfB Germania: ... Emilio Lippoldt

Seit einem dreiviertel Jahr absolviere ich nun meinen Bundesfreiwilligendienst hier im Verein und es macht einen enormen Spaß diese Arbeit zu beschreiten aufgrund ihrer Vielseitigkeit. 

 

 

Stichwort Vielseitigkeit beschreibt meine Arbeit ganz gut, ich arbeite eine 40 Stunden Woche im Verein, die neben der Betreuung von Jugendlichen am Nachmittag,  auch die Geschäftsstellenarbeit am Vormittag beinhaltet. Das Hauptaugenmerk bei meinem Freiwilligendienst ist die Betreuung, diese halte ich als Co-Trainer bei der C1 von Herrn Waldow ab. Mit den 25 Jungs im Kader macht es enormen Spaß gemeinsam auf dem Platz zustehen, jeden Tag ihre Entwicklung zu sehen und sie auf ihrem Weg zu begleiten ist einfach nur fantastisch. Hinzu kommt, dass ich über den Verein meine Trainer-Lizenz erwerben kann. Als Co-Trainer ist das für mich ein enormer Entwicklungsschritt, denn durch diese Weiterbildung  kann ich den Kindern in ihrer Entwicklung und ihrem Potential nochmal mehr unter die Arme greifen.

 

 

Switcht man nun um klingt für den einen oder anderen die Büroarbeit sehr langweilig. Für mich ist sie dies aber nicht, denn  im Punkto Vielseitigkeit ist sie nicht zu übertreffen. Neben der Archivarbeit und Ausarbeitung von Statistiken, ist auch die Öffentlichkeitsarbeit ein Teil davon. Die Verbreitung von Informationen aus dem Verein in den sozialen Medien ist eine gelungene Abwechslung für mich.

 

 

Doch die Büroarbeit bietet für mich als Fußballer auch die Möglichkeit in andere Sparten des Vereins einen Einblick zu erhalten, von denen ich dachte sie seien Weltfremd. Der Austausch durch die Bearbeitung von Neuanmeldungen z.B. oder über die Abteilungsleiter ist sehr interessant und bietet einen Einblick den ich nicht für möglich gehalten habe.

 

 

Der Austausch mit neuen Leuten bietet mir aber nicht nur der Verein, sondern auch Seminare, die ich in meiner Zeit als Freiwilligendienstler zu besuchen habe. Dieser Austausch mit Kollegen aus anderen Einsatzstellen brachte neue Erkenntnisse, aber auch neue Weggefährten. Die einen schließlich in Freude versetzen kurz bevor es zum nächsten Seminar geht.

 

 

Die Idee einen Bundesfreiwilligendienst hier im Verein zu beschreiten kam mir schon, als ich selber Spieler unter Herrn Waldow war. Nach dem Austausch mit meinem damaligen Co-Trainer, der auch das BFD hier im Verein gemacht hat, war für mich sofort klar, dass möchte ich auch machen und enttäuscht wurde ich keineswegs. Zudem wollte ich nach meinem Abitur nicht direkt mit dem Studium anfangen, sondern erst etwas anderes beschreiten was mir Abwechslung bietet. Im Vergleich zu meinem normalen Alltag der letzten Jahre, ist dieses Jahr dafür perfekt.

 

 

Mein Bundesfreiwilligendienst geht nun in 3 Monaten am 31.7.2026 zu Ende und danach möchte ich das Lehramt-Studium anfangen.  Bevor diese 3 Monate zu Ende gehen, hoffe ich noch, dass ich den nächsten BFD’ler einarbeiten kann und mein Amt hier im Verein würdevoll weitergeben kann.