Mein Jahr als Bundesfreiwilligendienstler neigt sich nun langsam beim VfB Germania Halberstadt dem Ende zu und ich blicke mit stolz auf diese Arbeit zurück, welche enormen Spaß und Vielseitigkeit mit sich brachte.
Diese Vielseitigkeit beschreibt meine Arbeit, gesehen über das ganze Jahr, sehr gut. In meiner 40 Stunden Woche erlebte ich täglich neben der Betreuung von Jugendlichen, auch den stetigen Austausch mit anderen Sparten des Vereins. Ein Austausch, den ich als Fußballer für nicht möglich gehalten habe. Dieser Austausch findet vor allem am Vormittag statt, wo ich in der Geschäftsstelle arbeite und mich größtenteils um Archiv- oder Medienarbeit sowie um Mitglieder des Vereins kümmere. Nachmittags sieht die Betreuung in Form vom Training auf den Platz aus, welche mit den Kindern enormen Spaß macht.
Doch neue Leute kennenlernen und sich mit diesen auszutauschen habe ich nicht nur im Verein. Von meinem „BFD“ aus, muss ich auf Seminare mit bestimmten Themenschwerpunkten. Welche dir schließlich helfen werden besser im Umgang mit deinen Mitmenschen zu werden, den du im Vereinsleben definitiv brauchst. Dieser Austausch bringt dir aber nicht nur neue Erfahrungen, sondern auch neue Freunde die dich enorm unterstützen können und zu denen man später auch gerne Kontakt halten wird.
Da sich nun mein Bundesfreiwilligendienst dem Ende naht, blicke ich, wie schon zu Anfang erwähnt, auf eine schöne Zeit zurück. In der ich Spaß, wichtige Erfahrungen sammeln, mich weiterbilden und als Person weiterentwickeln konnte sowie neue Freunde finden konnte.
Allerdings möchte ich in meiner verbleibenden Zeit, bis zum 31.07. mein Amt mit Würde weiterreichen, weswegen ich den neuen Bundesfreiwilligendienstler noch gerne einarbeiten würde und ihm so seinen Einstieg in die Vielseitigkeit dieses Jahres zu erleichtern.
Die Idee einen Bundesfreiwilligendienst hier im Verein zu beschreiten kam mir schon, als ich selber Spieler unter Herrn Waldow war. Nach dem Austausch mit meinem damaligen Co-Trainer, der auch das BFD hier im Verein gemacht hat, war für mich sofort klar, dass möchte ich auch machen und enttäuscht wurde ich keineswegs. Zudem wollte ich nach meinem Abitur nicht direkt mit dem Studium anfangen, sondern erst etwas anderes beschreiten was mir Abwechslung bietet. Im Vergleich zu meinem normalen Alltag der letzten Jahre, ist dieses Jahr dafür perfekt.
Emilio Lippoldt

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