SSC Weißenfels – VFB Germania Halberstadt e.V. 1:3
(Robin Gesell)
In der Regenschlacht von Weißenfels nehmen unsere Germanen drei enorm wichtige Punkte mit nach Hause.
Am Sonntag reisten unsere A-Junioren zum Drittplatzierten der Rückrundentabelle, dem SSC Weißenfels. Schon vor dem Anpfiff waren die Bedingungen alles andere als einfach: Es schüttete bereits vor
Spielbeginn in Strömen, und mit dem Anpfiff war schnell klar, dass an diesem Tag nicht Tabellenplätze oder fußballerische Qualität allein entscheiden würden, sondern vor allem Einsatz, Wille und
Mentalität. Und genau diese Einstellung brachten unsere Jungs auf den Platz.
Von der ersten Minute an gewannen unsere Germanen die entscheidenden Zweikämpfe und sorgten immer wieder für gefährliche Umschaltsituationen.
In der 13. Minute fiel dann das 1:0 für Halberstadt: Schürmann brachte einen Freistoß aus dem Halbfeld in den Strafraum, der Ball setzte einmal auf und schlug unhaltbar im Tor ein. Nur neun
Minuten später legte Knoche den Ball perfekt auf Leopold ab, der sicher zum 2:0 einschob.
In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit dann das 3:0: Knoche war frei durch und wurde im Strafraum klar gefoult. Ein eindeutiger Elfmeter — mit etwas Glück für Weißenfels, dass der
Schiedsrichter in dieser Situation nur die Gelbe Karte zeigte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Simon souverän zum 3:0-Halbzeitstand.
Nach dem Seitenwechsel war es auf dem tiefen und teilweise überschwemmten Platz kaum noch möglich, sich sauber Chancen herauszuspielen. Besonders im Mittelfeld ließ der Untergrund kein
kontrolliertes Passspiel mehr zu, sodass in der zweiten Halbzeit fast nur noch mit langen Bällen agiert wurde.
Kurz vor Schluss konnten die Weißenfelser durch einen fragwürdigen Foulelfmeter noch auf 1:3 verkürzen, am hochverdienten Auswärtssieg unserer Germanen änderte das jedoch nichts mehr.
Am kommenden Sonntag haben unsere A-Junioren nun die große Chance, die Meisterschaft perfekt zu machen. Im direkten Duell gegen Sangerhausen kann die erste Meisterschaft vorzeitig klargemacht
werden.
Foto: Anna Bilz
